{"id":1207,"date":"2014-06-25T23:27:14","date_gmt":"2014-06-25T21:27:14","guid":{"rendered":"http:\/\/dieter-radelt.de\/?p=1207"},"modified":"2014-06-26T22:36:50","modified_gmt":"2014-06-26T20:36:50","slug":"lissabon-am-ziel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/dieter-radelt.de\/?p=1207","title":{"rendered":"Lissabon &#8211; am Ziel"},"content":{"rendered":"<p>Hatte heute ja mehr oder weniger nur Bilder ohne gro\u00dfe Kommentare in den Blog gestellt.  <\/p>\n<p>Irgendwie haben mir die Worte gefehlt &#8230;  Wenn man nach fast 3.200 km und 29 Tage auf dem Rad (plus 2 Ruhetage) am Ziel ankommt, dann ist das &#8230;  unfassbar.  Und zwar im w\u00f6rtlichen Sinn: Es l\u00e4sst sich nicht fassen und schon gleich gar nicht in Worten.  <\/p>\n<p>Es gibt keine Ziellinie.  Wann war ich denn in Lissabon?  Schon beim Torre de Belem?  Oder als ich unter der Br\u00fccke des 25. Aprils durchfuhr (die gro\u00dfe Br\u00fccke, die an die Golden Gate Bridge erinnert)?  Oder als ich in der Innenstadt unterwegs war?  Dies alles zusammen war ein St\u00fcck vom Ziel.  Auch die Ankunft auf dem letzten Zeltplatz dieser Tour; das letzte Mal das Zelt aufbauen &#8230;<\/p>\n<p>Ein unglaubliches Abenteuer findet seinen Abschluss.  Eine Zeit der Anstrengung, der Freiheit, der vollkommenen Unabh\u00e4ngigkeit und fast permanent unter freiem Himmel (wenn man mal vom Zeltdach absieht);  aber auch die Abh\u00e4ngigkeit vom Wetter, st\u00e4ndig aufmerksam den Himmel beobachten (au\u00dfer in Kastilien und Leon, wo&#8217;s einfach nur br\u00fcllend hei\u00df war), der Abh\u00e4ngigkeit vom Fahrrad, das Lauschen auf die Ger\u00e4usche, wie l\u00e4uft die Kette, die Schaltung, ist beim Hinterrad noch alles in Ordnung, &#8230; Man w\u00e4chst regelrecht mit dem Fahrrad zusammen.<\/p>\n<p>Wolf-Rainer hat es in einem Kommentar zu meinem Blog Ende Mai bereits geschrieben: &#8222;Dieses H\u00f6chstma\u00df an Freiheit, das in Mitteleuropa m\u00f6glich ist zu erleben, &#8230;&#8220;.  Genauso ist es.  Und keinen Tag davon m\u00f6chte ich missen; inklusive der Dinge, die schief gingen, wie gebrochene Speichen, geschlossene bzw. nicht existente Zeltpl\u00e4tze, meine Schrammen am Ellbogen, den Fingern und dem R\u00fccken, und so weiter &#8230;<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Tagen werde ich ganz in Ruhe Lissabon anschauen, die Seele baumeln und diese Tour nachklingen lassen.<\/p>\n<p>Am Montag, 30. Juni geht es dann mit dem Flugzeug zur\u00fcck nach Stuttgart.  <\/p>\n<p>Ich werde den Blog noch bis Montag fortf\u00fchren; vorw\u00e4rts wie in den letzten vier Wochen auf dem Rad wird&#8217;s jetzt aber nicht mehr gehen.  Und sp\u00e4testens am Montag endet dann auch dieser Blog &#8222;Dieter radelt zum Atlantik &#8211; immer Richtung S\u00fcdwesten&#8220;. <\/p>\n<p>Nach Portugal, dem s\u00fcdwestlichsten Land Europas, nach dem Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt des europ\u00e4ischen Festlandes, und nach Lissabon der s\u00fcdwestlichsten Hauptstadt Europas kann es nicht noch weiter gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hatte heute ja mehr oder weniger nur Bilder ohne gro\u00dfe Kommentare in den Blog gestellt. Irgendwie haben mir die Worte gefehlt &#8230; Wenn man nach fast 3.200 km und 29 Tage auf dem Rad (plus 2 Ruhetage) am Ziel ankommt, dann ist das &#8230; unfassbar. 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