{"id":899,"date":"2014-06-17T23:33:49","date_gmt":"2014-06-17T21:33:49","guid":{"rendered":"http:\/\/dieter-radelt.de\/?p=899"},"modified":"2015-12-02T00:57:00","modified_gmt":"2015-12-01T23:57:00","slug":"santiago-dienstag-spaet-abends","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/dieter-radelt.de\/?p=899","title":{"rendered":"Santiago &#8211; Dienstag sp\u00e4t abends"},"content":{"rendered":"<p>Bin sauber und ges\u00e4ttigt (Pfannkuchen mit Nutella &#8211; bei meiner Ausr\u00fcstung durchaus eine Herausforderung) und sitze jetzt vor der Bar des Campingplatzes  und lasse den Tag nachklingen.<\/p>\n<p>Es waren heute sehr sch\u00f6ne Strecken dabei (vgl. Bilder unten), vor allem bis kurz vor Palais de Rei.  Der Rest auf der N-547 war weniger berauschend.  Den Original-Camino wollte ich auf diesem Abschnitt nicht nehmen &#8211; ich bleibe dabei: der geh\u00f6rt den Pilgern zu Fu\u00df. Als Radfahrer hat man dann gef\u00e4lligst eine andere Strecke zu nehmen. Und es gibt ja auch die f\u00fcr Autofahrer ausgeschilderte Route, an die ich mich im Wesentlichen halte;  h\u00e4ufig ist die mit dem Original-Camino auch identisch.<\/p>\n<p>Wobei der Camino sp\u00e4testens seit Leon ein wirklich vollkommen neues Erlebnis und Ereignis darstellt: Es ist hier in Spanien fast wie ein Volkssport.  Es ist unglaublich viel los: auf dem Weg, in den Bars und an den Rastpl\u00e4tzen. Regelm\u00e4\u00dfig kommen Brunnen, Albergues und Caf\u00e9s. Eine Halbliter-Flasche w\u00fcrde gen\u00fcgen, da man permanent nachf\u00fcllen kann.  <\/p>\n<p>Das war ein echter Nachteil der Radwege in Frankreich: man konnte tagelang am Rhein-Rhone-Kanal entlang radeln, ohne ein Laden, eine Wirtschaft oder sonst irgendeine Versorgungsm\u00f6glichkeit zu finden.  Man musste den Radweg auf gut Gl\u00fcck verlassen.<\/p>\n<p>Nach rund 2.450 km auf dem Rad bin ich jetzt in Santiago.  So viele unterschiedliche Landschaften, Menschen, H\u00e4user, &#8230;  Diese Dinge \u00e4ndern sich nicht schlagartig, sondern ganz langsam.  Bis einem pl\u00f6tzlich auff\u00e4llt, das war vor 20 km aber noch irgendwie anders.  Und viele Dinge sind unver\u00e4ndert: Milcht\u00fcte, Sp\u00fclschwamm und Nutella sehen genauso aus wie im Edeka zuhause &#8211; es sind die kleinen Dinge des Alltags, an denen das deutlich wird.  Ich zahle mit Euros und die Stra\u00dfenschilder sind die gleichen.  Europa ist f\u00fcr mich bei dieser Tour kleiner, erreichbarer geworden.  Und gleichzeitig ist Europa f\u00fcr mich gr\u00f6\u00dfer geworden, vielf\u00e4ltiger und abwechslungsreicher.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/dieter-radelt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/20140617-233321-84801347.jpg\" rel=\"lightbox[899]\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dieter-radelt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/20140617-233321-84801347.jpg?w=525\" alt=\"20140617-233321-84801347.jpg\" class=\"alignnone size-full\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/dieter-radelt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/20140617-233323-84803175.jpg\" rel=\"lightbox[899]\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/dieter-radelt.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/20140617-233323-84803175.jpg?w=525\" alt=\"20140617-233323-84803175.jpg\" class=\"alignnone size-full\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bin sauber und ges\u00e4ttigt (Pfannkuchen mit Nutella &#8211; bei meiner Ausr\u00fcstung durchaus eine Herausforderung) und sitze jetzt vor der Bar des Campingplatzes und lasse den Tag nachklingen. 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